Wiener Offene Orientalistik

Herausgeber Gebhard J. Selz

Anzahl der Veröffentlichungen pro Jahr: 1-3 Bände

Sprachen: Alle

Werktyp: Buchreihe

Forschung bedarf der Öffentlichkeit. Vor allem in Europa wird jedoch das große Interesse nur selten von den Fachwissenschaftlern selbst beantwortet. Entsprechend bleibt die veröffentlichte Meinung nicht selten alten Klischees verhaftet. Der aufklärerische Auftrag aller Wissenschaften, der Kulturwissenschaften allzumal, scheint nur ungenügend erfüllt. Darin, und nicht etwa in der vermeintlichen Überflüssigkeit der Kulturwissenschaften, liegt eine unerträgliche Verschwendung.

Im Bereich jeder Forschung, die als Grundlagenforschung sich versteht, ist der fortschreitende Prozeß der Spezialisierung unaufhaltsam. Oft bleibt ein kurzfristiger ökonomischer Nutzen undeutlich. Mittel- und langfristig kann jedoch mit relativ geringem Aufwand ein großer Nutzen erzielt werden. Es ist unabweisbar, daß die Zukunft unserer Welt zunehmend bestimmt sein wird durch die Auseinandersetzungen zwischen Ost und West. Daß hierbei den orientalistischen Disziplinen eine große Bedeutung zufällt, liegt auf der Hand. Wie lange Zeit der Westen den Osten durchdrungen und nicht selten dominiert hat, so ist nunmehr der Orient längst vor unserer Haustür. Wider jeglichen so modischen wie obsoleten Selbstbetrug: Dieser Prozeß ist unumkehrbar, allein sein Ausgang ist offen. Hier sind die Wissenschaften vom Orient insgesamt gefordert, ihren Beitrag zu leisten. Die Erforschung des gemeinsamen Erbes wie auch das respektvolle Kennenlernen der jeweiligen kulturellen Systeme ist heute notwendiger denn je. Einen kleinen Beitrag dazu zu leisten ist die Absicht dieser Reihe.

Die Wiener Offene Orientalistik veröffentlicht Studien auf dem Gebiet der Altorientalistik (altorientalische Philologie, Religions-, Rechts-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Vorderasiatische Archäologie und Kunstgeschichte) sowie generell der Orientalistik im weiteren Sinne. Einzugsgebiete sind primär Mesopotamien und Nordsyrien; sekundär auch der gesamte Nahe Osten. Der Zeitraum erstreckt sich vom 4. Jahrtausend v. Chr. bis in die Gegenwart.

WOO 1 (2002): Chikako E. Watanabe: Animal Symbolism in Mesopotamia. A Contextual Approach. EURO 28,50

WOO 2 (in Vorbereitung): H. Behrens, G. J. Selz, E. Markina, N. Rudik, E. Vizirova und K. Wagensonner: Glossar zu den Bau- und Weihinschriften der Lagaš II- und Ur III-Zeit.

WOO 3 (2004): Friedrich Schipper (Hrsg.): Zwischen Euphrat und Tigris. Österreichische Forschungen zum Alten Orient. EURO 29,90

WOO 4 (2005): Gisela Procházka-Eisl: Die Lieder des Papageien. Populäre Gedichte in der satirisch-literarischen Zeitschrift Papağan (1924-1927). EURO 54,90

WOO 5 (2007): Maria Th. Starzmann: Archäologie des Raumes. Soziale Praxis und kulturellle Bedeutung am Beispiel der Wohnarchitektur von Fara. EURO 19,90

WOO 6 (2011): G. J. Selz und K. Wagensonner (Hrsgg.): The Empirical Dimension of Ancient Near Eastern Studies / Die empirischen Dimensionen altorientalischer Forschungen. EURO 69,90

WOO 8 (2010): Regine Pruzsinszky und Dahlia Shehata (Hrsgg.): Musiker und Tradierung. Studien zur Rolle von Musikern bei der Verschriftlichung und Tradierung von literarischen Werken. EURO 24,90

WOO 9 (2010): Nils C. Ritter: Die altorientalischen Traditionen der sasanidischen Glyptik: Form - Gebrauch - Ikonographie. EURO 34,90

WOO 10/1: Stiegner, R. (ed.): Süd-Arabien/South Arabia. A Great "Lost Corridor" of Mankind. A Collection of Papers Dedicated to the Re-establishment of South Arabian Studies in Austria. Band/Volume 1. Ugarit, Münster 2017. (Vol. 10/2 in Vorbereitung).

WOO 11 (2012): Peter Krois: Kultur und literarische Übersetzung - Eine Wechselbeziehung. Österreichische und syrisch-arabische Kontextualisierung von Kurzgeschichten Zakariyyā Tāmirs. EURO 49,49

WOO 12 (2017): Yehudit Dror: The Linguistic Features of the Qur'ānic Narratives

WOO 13 (in Druck): G. J. Selz und K. Wagensonner (Hrsgg.): Orientalische Kunstgeschichte(n). Festschrift für Erika Bleibtreu.

 

Die WOO vor 2016 kann über den LIT Verlag (mit Ausnahme der WOO 1) oder über das Institut bestellt werden.

Ab 2016 erscheinen alle Bände im Ugarit Verlag, Münster und sind ausschließlich über den Verlag zu beziehen.

LIT-Verlag 
Fax: +43(0)1-4095697
E-Mail: wien@lit-verlag.at

Institut für Orientalistik
per Fax: +43(0)1-4277-9-434 (WOO) oder
per E-Mail: orientalistik@univie.ac.at

Zahlung per Kreditkarten ist möglich (Visa oder Mastercard); aus Sicherheitsgründen Datenüber-mittlung bitte per Fax.

Für Nordamerika erfolgt die Bestellabwicklung ausschließlich über Eisenbrauns, Winona Lake

E-Mail: orders@eisenbrauns.com

Redaktion: Gebhard J. Selz (gebhard.selz@univie.ac.at)

Kontaktieren Sie den Herausgeber.

Anderweitiger Abdruck der in WOO veröffentlichten Inhalte und Abbildungen ist während der gesetzlichen Schutzfrist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Herausgebers und des Verlages gestattet. Anfragen an Gebhard J. Selz (gebhard.selz@univie.ac.at)